Das Recht der Arbeit

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Ausgaben 4/2017

DRdA setzt sich wissenschaftlich mit Fragen des Arbeitsrechts und des Sozialrechts auseinander und enthält neben Aufsätzen und Abhandlungen ausführliche Entscheidungs- und Buchbesprechungen.

DRdA-infas bringt gut lesbare Berichte über aktuelle Judikatur, neue Gesetze und sonstige Entwicklungen in der Sozialpolitik sowie Übersichten über wichtige Themengebiete und Bearbeitungen von Einzelfragen.

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Inhaltsverzeichnis DRdA Ausgabe 4/2017 - Heft 371

Inhaltsverzeichnis DRdA-infas Ausgabe 4/2017

Aus dem Inhalt: DRdA 4/2017, Heft 371

em. o.Univ.-Prof. Dr. Walter Berka © Martin Hasenöhrl

Religion, Weltanschauung und Arbeitsverhältnis

Walter Berka (Salzburg)

Mit der Stellung der Religion in der Gesellschaft wird ein Thema angeschnitten, das zeitlos und aktuell zugleich ist. Zeitlos, weil man lange Zeit der Auffassung war, dass die Religionsfreiheit das erste und älteste Grundrecht gewesen sei. Das ist zwar historisch betrachtet nicht ganz richtig. Trotzdem steht fest, dass die Freiheit in Glaubensdingen über Jahrhunderte hinweg ein äußerst aktueller Freiheitsanspruch war. Später ist es unter den Vorzeichen der Aufklärung und Säkularität ruhig um das Grundrecht geworden, bis es nun seit einigen Jahren wieder in den Fokus politischer und rechtlicher Kontroversen getreten ist.
Die Gründe dafür liegen auf der Hand. Auf die äußeren Anstöße, vor allem auf die demografische Entwicklung im Zuge der Migrationswellen, braucht man nur hinzuweisen: Der Umstand, dass der Islam mittlerweile zur zweitgrößten Religionsgemeinschaft in Österreich geworden ist, verdeutlicht die gesellschaftlichen und konfessionellen Veränderungen auf einer ganz praktischen Ebene. Ob es darüber hinaus andere Gründe für die oft zitierte „Wiederkehr des Religiösen“ gibt, müssen die Religionsphilosophen beurteilen, die bereits von einer postsäkularen Gesellschaft sprechen. Der nachfolgende Beitrag behandelt den Stellenwert von Religion und Weltanschauung im Arbeitsverhältnis anhand des aktuellen Beispiels des islamischen Kopftuchs, weist aber auch auf andere damit zusammenhängende Fragen hin.

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Aus dem Inhalt: DRdA-infas 4/2017

Entscheidungen

Herabwürdigende Kritik am Vorgesetzten und mangelnde Akzeptanz seines Führungsstils berühren betriebliche Interessen nachteilig
OGH 24.3.2017, 9 ObA 8/17t
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Keine Voraussetzung einer ausdrücklichen oder stillschweigenden Ablehnung für das Vorliegen einer sexuellen Belästigung
OGH 20.4.2017, 9 ObA 38/17d
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Anordnung des Urlaubsverbrauchs während der Kündigungsfrist bzw während der Dienstfreistellung unzulässig – Frage der Kostentragung für ein geleastes Dienstfahrzeug nach Ende des Arbeitsverhältnisses durch den Arbeitnehmer
OGH 28.3.2017, 8 ObA 20/17z
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Krankschreibung als triftiger Grund für Nichteinhaltung eines Kontrolltermins trotz „Aussteuerung“ der arbeitslosen Person bei der Gebietskrankenkasse
BVwG 28.3.2017, W162 2145066-1
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Der in § 113 Abs 1 Z 1 ASVG geregelte Beitragszuschlag wegen nicht rechtzeitiger Anmeldung zur Sozialversicherung ist keine Strafe. Eine Verhängung neben einer Verwaltungsstrafe widerspricht daher nicht dem Doppelstrafverbot.
VfGH 7.3.2017, G 407/2016, G 24/2017
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Aus der Praxis - Für die Praxis

Wichtige Änderungen durch das neue Datenschutzrecht mit 25. Mai 2018
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Aktuelle Sozialpolitik

Beschäftigungsaktion +20.000: Neue Wege bei der Bekämpfung von Langzeitarbeitslosigkeit
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